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Rezension | Ein Jahr in Norwegen von Julia Fellinger

einjahrinnorwegen_fellingerGenre: Biografie
ISBN: 978-3451067501
Einband: Taschenbuch
Seitenzahl: 192
Erscheinungsdatum: 10.02.2015
Verlag: Herder Verlag
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[Rezensionsexemplar]

Inhalt

[Klappentext vom Verlag]
»Endlich sind wir da und das Erste, was mir auffällt, als wir aus dem Auto steigen, ist diese absolute Stille. Kein Laut ist zu hören, nicht einmal ein Lüftchen weht durch den spärlichen Baumbewuchs. Das Knirschen des Schnees wirkt durch die Stille tausendfach verstärkt. Das ist nicht gruselig, sondern faszinierend.« Ein Jahr in Norwegen – in einer fantastischen Landschaft und mit einem Licht, das es nur im Norden geben kann.

Meine Meinung

Bislang stand Norwegen nicht auf meine Liste mit Reisezielen. Generell haben mich die skandinavischen Länder nie wirklich gereizt und ich habe gehofft, dass mir Julia Fellinger dieses Land etwas näherbringen kann.

Das Buch ist unterteilt in 12 Monate und es startet direkt mit der Ankunft in dem kleinen Ort Hoyanger im Sognefjord. Ähm, wo ist das? Es liegt ca. 3 Autostunden nördlich von Bergen und ohne eine Fähre wäre man aufgeschmissen. Julias Freund Hermann hat hier eine Stelle als Arzt bekommen und da sie sowieso recht gestresst war mit ihrem Job als Journalistin, ist sie kurzerhand mitgefahren. Einfach mal ein bisschen abschalten, etwas Neues ausprobieren und dann mal weitersehen. Ruhe gibt es in dem beschaulichen Ort auf jeden Fall. Sie erzählt von ihren ganz persönlichen Gedanken, über ihre Zukunft, über die Norweger und über das Leben in diesem Land. Später erfahren wir auch noch einiges über die Stadt Bergen und das Studieren.

Hermann und Julia machen zwar immer wieder Ausflüge, aber natürlich schaffen sie es nicht ganz Norwegen in einem Jahr zu bereisen. Trotzdem bekommt man einen ausreichenden Einblick. Man lernt nach und nach die Kultur, das Essen, die Einheimischen und die Landschaft kennen. Norweger lieben Hunde und die meisten haben auch einen. Alkohol gibt es nur in Maßen (die Szene mit Julias Vater und dem Wein ist wunderbar!), weshalb die lieben Norweger auch nicht allzu viel davon vertragen. Angeln im Fjord und Skilanglauf gehört zu den beliebtesten Sportarten. Man sollte nackte Saunabesuche vermeiden. Nationalfeiertage sind sehr wichtig, genauso wie die norwegische Flagge. Dies und vieles mehr erfährt man in diesem Buch. Und das ganze wird auch noch wunderbar leicht von der Autorin erzählt.

Übrigens leitet die Julia Fellinger seit 2004 den Bereich Öffentlichkeitsarbeit bei der Deutsch-Norwegischen Handelskammer in Oslo, wo sie mit ihrem Mann und ihren 3 Kindern lebt. Sie ist also mittlerweile fest verwurzelt in Norwegen, was ich sehr schön finde.

Es ist nicht das beste Buch aus dieser Reihe, aber es hat mir wirklich gut gefallen. Und ja, die Autorin hat mich neugierig auf Norwegen gemacht. Mission erfüllt.

Fazit

God bok – Gutes Buch! Julia Fellinger erzählt auf eine sehr leichte, aber auch persönliche Art von ihrem Leben in Norwegen.

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